Das Notgeld der RIGMOR

         In der Numisnautik Nummer 1 gelesen.         

In der Numisnautik Nr.1 fand ich diesen Artikel und einen Flyer mit den Notgeldscheinen. Eine sehr schöne Idee, auf einer anderen Art um Spenden für ein außerordentliches Projekt zu werben.
 
"Notgeld 1993"
Um Geld geht es auch in unserem dritten Beitrag, diesmal aus Glück­stadt an der Elbe. Dem HAMBUR­GER ABENDBLATT entnahmen wir die Notiz über das "RIGMOR"­Notgeld, und am Ort erhielten wir das nachstehend wiedergegebene Informationsblatt über den Aus­gabeanlaß. Tatsächlich handelt es sich bei dem Glückstädter "Notgeld" nicht um ein Zahlungsmittel, denn kaufen kann man dafür nichts, sondern um besonders schön gestaltete Spen­denquittungen, die den Eindruck von ungewöhnlich großen Geld­scheinen erwecken sollen. Dazu haben sie unten oder rechts einen breiten weißen Streifen, der den Wertaufdruck trägt, und sie sind unterschiedlich groß, umso größer, je höher der aufgedruckte Spenden­betrag ist. Die Rückseiten der "Notgeld" - Scheine ist bei allen Wertstufen gleich gestaltet, sie zeigt ein Bild der ,,RIGMOR", während die Vorderseiten farbige Repro­duktionen von Arbeiten verschiede­ner moderner, norddeutscher Künstler aufweisen. Alle zeigen Werke zum Thema Schifffahrt und See in verschiedenen Auffassungen und Techniken (farbige Grafiken, Aquarelle, Ölgemälde usw.). Die Scheine werden von den Künstlern handsigniert Alle "Notgeld" - Schei­ne können einzeln oder im Satz bei den Glückstädter Geldinstituten erworben werden. Gleichzeitig mit der Vorstellung der Scheine fand in dem Palais "QUASI NON POSSIDENIES" eine Ausstellung von Arbeiten der sechs Künstler statt, die sich an der Ge­staltung des ,,Notgeldes" beteilig­ten. Zu den ausgestellten Werken gehörten die Originale, die auf den Scheinen reproduziert sind, und weitere Arbeiten, die das Thema umkreisen. Auch diese Stücke konnten erworben werden. Das gan­ze erscheint uns als eine smarte Idee für einen guten Zweck in hüb­scher Ausführung und wird hof­fentlich eine gelungene Sache." Es ist uns gelungen, dieser Ausga­be eine farbige Übersicht über den Satz des Glückstädter ,,Notgeldes" beizulegen. Interessenten wenden sich bitte direkt an die genannten Verkaufsstellen.

(hhk alias Harm - Henning Kuhlmann)­

 

 

  Doch was ist aus der “RIGMOR” geworden? Sie läuft unter vollen Segeln als Charterschiff und Botschafter von Glückstadt. Mehr dazu unter www.rigmor.de .
 
 
 
 
( Zum Gestalter dieses "Notgeldscheines" gab es keine Angaben auf dem Werbeflyer.)