18. Numisnautikertreffen

In der Numisnautik Nummer 1 gelesen.  

 

Beim durchblättern der Numisnautik Nr. 1 fand ich einen sehr schönen Bericht über das 18. Numisnautikertreffen in Antwerpen passend zu der Erinnerungsmedaille.

 

Avers 18. Numisnautikertreffen 13. - 15. August 1993

Revers Jahrestreffen AG Numisnautik

Hier ein kurzer Auszug: „………… Antwerpen: Stadt des großen Peter Paul Rubens, wie schön und ge­winnbringend waren die Tage, die wir in Deinen Mauern verbringen durften. Es waren nicht nur die Olympischen Spiele 1920 oder die Weltausstellungen 1885,1894 und 1920, die in der "Kulturstadt Euro­pas 1993" stattfanden, es war auch das Numisnautiker-Treffen 1993, das eine handvoll Gleichgesinnter in Antwerpen zusammenführte. Von unserem verehrten Sammler­freund Herrn Jörg H. Zincke aus Wuppertal bestens organisiert, war das Treffen eine spannende Begeg­nung mit der kulturellen Vergan­genheit und dem reichen Kunst­leben der Stadt, aber auch mit der Liebhaberei und Sammel-Leiden­schaft unseres Kreises.   

Die zentrale Lage des Hotels ließ uns auf kurzen Wegen alles Wich­tige erreichen. Die Tagung begann bei bestem Wetter am Nachmittag des 13.08. mit der Besichtigung der schönen alten Windjammer, die an­läßlich der "Euro-Sail 1993" in Antwerpens Hafen lagen. Nach Stadtrundgang und Abendes­sen - jeder Teilnehmer konnte nach eigenem Interesse und Geschmack entscheiden - trafen wir uns im Seminarraum des Hotels. Der Vor­trag "Exotische Boote auf Münzen und Medaillen I Boote der Welt" fand regen Anklang. Die Schiffe wurden von Werner Kahle diesmal "etwas anders" gezeigt.    

Der 14.08. gehörte dann ganz den Schiffen. Im ,,Steen", dem Natio­nalen Schifffahrtsmuseum der Stadt, nahm dann das Schauen und Stau­nen kein Ende. Die Burg "Steen" ist die ehemalige Residenz der Mark­grafen von Antwerpen. Nach ver­schiedenen anderen Bestimmun­gen, nach Zerstörung und Wieder­aufbau diente die an der Schelde gelegene Festung bis 1823 als Ge­fängnis. Zwanzig Jahre lang war die Burg dann ein Sägewerk. Als Lagerplatz für Fische des nahe ge­legenen Fischmarktes wurden die Gewölbe und Räume ebenfal1s ge­nutzt. Ab 1864 gab es dann im ,,Steen" das Altertumsmuseum der Stadt mit Schifffahrtsabteilung. Im Mai 1958 eröffnete das Schifffahrtsmuseum, so wie wir es kennen gelernt haben. 

Was wollte denn das Sammlerherz mehr? Drinnen schönste Modelle, thematisch angelegt und über 12 Räume und Aufgänge wohlgeord­net verteilt: alles über Schifffahrt und Fischerei; draußen die volle Romantik der alten Windjammer im Maßstab 1:1, Segelschiffe pur!.......“ Der Autor oder die Autorin geht aus diesem Beitrag leider nicht hervor.